dj-studies.com

dj- und club-kultur, elektronische (tanz)musik * lorenz gilli

Monat: Februar 2020

RE-peat, please! Konferenz der IASPM Benelux, Antwerpen (verschoben auf: 15.-17. Oktober 2020)

Update 17.3.2020: Aufgrund der Einschränkungen im öffentlichen Leben und dem akademischen Betrieb wegen der Corona-CoVid19-Pandemie wurde die Tagung auf Oktober 2020 verschoben. Ich halte das (zum heutigen Stichtag) für eine sinnvolle Maßnahme, da es in dieser Phase hauptsächlich darum, durch Kontaktreduktion die Verbreitung des Virus zu bremsen: #flattenthecurve und #socialdistancing Die Veranstalter haben meine volle Unterstützung für diese Verschiebung. Hoffentlich ist bis dahin die Situatioin wieder unter Kontrolle und das Leben kann sich wieder normalisieren.

Ich darf bei der Tagung „RE-peat, please!“ der Kolleg*innen von der IASPM Benelux einen Vortrag halten. Das genaue Programm steht noch nicht fest, aber allgemeine Infos (der Call und die beiden Keynote-Speaker) finden sich auf der Website der Konferenz.

Bei diesem Vortrag steht die Wiederholung von EDM im Zentrum, und ich werde v.a. darauf eingehen, wie diese sowohl den DJs bei der Produktion (Poiesis) des DJ-Sets als auch den Rezipient*innen bei der Wahrnehmung (Aisthesis) des DJ-Sets produktiv entgegenkommt und lusterzeugend wirken kann.

Das Forschungsfeld der musikalischen Repetition wird in letzter Zeit (wieder) häufig thematisiert: insbesondere der Sammelband „Over and Over“ (Julien/Levaux, Bloomsbury 2018) und die Tagung „Again and Again“ (London, 25.-26. April 2019), bei der ich auch einen Vortrag halten durfte, sind hier zu nennen – neben den schon etwas älteren, aber deswegen nicht minder relevanten Büchern von Robert Fink: „Repeating Ourselves“ (UoC Press 2005) und von Anne Danielsen: „Presence and Pleasure“ (Wesleyan UP 2006).

Ich greife für den Vortrag auf Teile aus meinem Vortrag in London zurück, werde ihn aber natürlich mit aktuellen Gedanken und Erkenntnissen anreichern. Hier mein Abstract:

RE-peat and RE-construct. On the making and the pleasure of repetition in EDM DJ sets

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Tagung: GfM 2019, Köln (Rückschau)

Dinge der Soundproduktion. Praktiken, Affordanzen, Diskurse

Termin: Donnerstag, 26. September, 13 bis 15 Uhr
Ort: S 56
Chair: Timo Schemer-Reinhard
Vorträge
Lorenz Gilli: „breaks demanded to be repeated“. Affordanzen von Dingen und Klängen der Soundproduktion in Hip Hop und Klangkunst
Karin Martensen: Mikrophon und Habitus. Überlegungen zum Mikrophongebrauch in der Musikaufnahme
Laura Niebling: Spurenlesen. Tonbänder als Musikartefakte der populären Kultur
Kiron Patka: Große und kleine Gesten. Der Verlust von Körperlichkeit in der Radioproduktion

Abstract meines Vortrags:

Experimentelle Umgangsweisen mit phonographischen Reproduktionsmedien im privaten und populärkulturellen Kontext lassen sich bis ins ausgehende 19. Jh. zurückverfolgen (Smith 2013). Im Kontext der musikalischen Avantgarden sind es ab den 1920er Jahren die Experimente von Lázló Moholy-Nagy, Paul Hindemith und Ernst Toch, John Cage oder Pierre Schaeffer, die die künstlerischen und technischen Möglichkeiten und Grenzen der Klangkunst mit Schallplatten ausloten. Und schließlich sind es Hip Hop-DJs, die in den 1970er Jahren eine neue musikalische Formsprache, den turntablism, entwickeln.

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